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Finale der BENELUX Tour

Eine lange Saison geht mit zwei erfolgreichen Wettkämpfen zu ende.

Nachdem der Einstieg der BENELUX in Belgien mit meinem DNF absolut nicht zufriedenstellend war, sollten die Rennen in Luxemburg und auf Ameland alles wieder gut machen.

 

Anfang September ging es früh morgens in Richtung Rosport - direkt hinter der deutschen Grenze in der Nähe von Trier. 

Ein kurzer Streckencheck bestätigte...1000HM. Also genau nicht mein Rennen ;)

Beim Schwimmen gabs anfangs eine kleine Prügelei, dann konnte ich aber recht schnell mein eigenes Tempo finden und als erste Frau der Agegrouper das kühle Nass verlassen. Auf dem Rad zehrten die Höhenmeter ganz schön an der Kraft, ohne Panne oder Sturz konnte ich die Trails dann aber wieder verlassen. Landschaftlich sehr schön ging es beim Laufen durch Weinberge und am Fluss entlang. Natürlich mit ein paar Steigungen vom aller feinsten.

Am Ende konnte ich mich über den Sieg meiner AK freuen und das erneute Maui-Ticket.

 

 

Das Finale und mein persönliches Highlight folgte auf der niederländischen Insel Ameland.

Viele kennen den kilometerlangen Sandstrand bestimmt aus dem Urlaub. Man hätte hier auch einfach ein schönes Wochenende am Meer verbringen können, wäre das nicht der XTERRA Netherlands gewesen ;)

Das Schwimmen in der Nordsee war ziemlich kalt und zum Glück war das Wasser so trüb das man die Quallen nur gefühlt aber nicht gesehen hat...

Aber was war dann auf dem Rad los?! Der Hinweg über die welligen Dünen zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht und ließ meine Beine fast von alleine treten. Zurück ging es direkt über den Strand. Dank spezieller Sandreifen fühlte es sich an wie auf dem Rennrad. Als es das letzte Stück durch den tiefen Sand zurück über die Dünen zur Wechselzone ging, riefen meine Eltern mir zu, dass ich die Elite Frauen überholt hatte. Deren Start erfolgte 5 Minuten vor mir. Ich war vollkommen geflasht. Mit diesem Ansporn wechselte ich in die Laufschuhe. Es folgten 11km durch tiefen Sand, über wellige Dünen sowie weichen Sandboden. Einfach ein Genuss!

Am Ende konnte ich so die AK- Wertung Overall gewinnen und zeitlich hätte es für den zweiten Platz in der Elite gereicht. Aber hätte, wenn und aber...

Immerhin gab's für die schnellste Radzeit noch einen Oakley Helm geschenkt. 

 

 

Insgesamt bedeuteten diese beiden Rennen den Gesamtsieg der XTERRA BENELUX Tour AK 20-24.

 

XTERRA Belgium: DNF

XTERRA Luxemburg: 1. AK 20-24

XTERRA Netherlands: 1. AK Overall

 

Mit diesen Ergebnissen geht's für mich in die verdiente Off-Season. 

Am Ende bleibt mir mal wieder nicht viel übrig als Danke zu sagen. An alle die mich bei diesem Sport unterstützen, mich zu den Wettkämpfen begleiten, von Zuhause die Daumen drücken und immer hinter mir stehen!

Neben der Ausbildung zur Krankenschwester bin ich froh diesen Ausgleich zu haben. Bei all diesen Erfahrungen bin ich dankbar, diesen Sport überhaupt ausüben zu können und auch eine andere Perspektive zum Leben zu bekommen.

 

Bleibt gesund und bis dahin!

 

Pauline

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Drei Siege in zwei Wochen mit zwei Titeln

So kann man den August wohl treffend zusammenfassen.

Nach dem erfolgreichen Abschluss in der 2. Bundesliga ging es mal wieder Offroad.

Da mangels Mannschaft das 24h-Rennen in Duisburg in diesem Jahr ohne mich stattfand, meldete ich kurzfristig in Schalkenmehren.

 

Mit etwas Vorsicht ging ich an die Startlinie. Nach der Enttäuschung in Belgien wollte ich doch wenigstens ins Ziel kommen...
Das Schwimmen lief überraschender Weise richtig gut. Fast schon ein bisschen zu einsam da im Schalkenmehrener Maar 
Auf dem Rad ging es endlich mal richtig gut voran. So macht's Spaß!
Sturz- und Pannenfrei kam ich in die Wechselzone. Sonderlich viele Räder standen da noch nicht. 
Unter lautstarker Anfeuerung flog ich fast den Berg rauf...naja nicht ganz, aber ich bin dreimal oben angekommen😂
Im Ziel konnte ich mich erstmals über den Gesamtsieg bei den Frauen freuen und bei den Männern war das sogar Platz #13 😊

Das macht Laune auf die DM in zwei Wochen beim XTERRA in Zittau 

Dann noch mal kurz wieder auf die Straße:

 

Landesmeistertitel erfolgreich verteidigt 🏆

Das es aber so knapp wird, hätte wohl keiner gedacht. Am Ende entschied eine Zehntel...aber nur im virtuellen Duell.

Das Feld der "normalen" Sprintdistanz" war relativ überschaubar. So ging es auch ohne größere Prügelei aus dem Wasser auf die Radstrecke. 
Windig war es zwar, aber zügig ging es trotzdem voran 
Noch mit relativ frischen Beinen lief ich kontrolliert die abschließenden 5km.

In der Gesamtwertung wurden die Zeiten der Landesliga und der Regionalliga für den Landesmeister zusammengelegt. Diese Starts waren allerdings zeitversetzt und so hatte man keinen direkten Vergleich... die Spannung blieb also bis zur letzten Sekunde. Und tatsächlich war es nur ein Wimpernschlag.
Ob es im direkten Duell wohl anders ausgegangen wäre? 🤔

Mission Titelverteidigung ist also grade nochmal gut gegangen🍀

Und das dritte Wochenende ging es dann endlich nach Zittau zum größten deutschen Crosstriathlon-Event

 

Deutsche Meisterin AK 20-24🏆

Viel besser hätte es fast nicht laufen können. 
Schwimmen war solide, Radfahren wie erwartet super hart und Laufen wurde tendenziell besser 😅 
Im Gesamtfeld der Altersklassen war es sogar Platz 2. Einfach mega! 😊

Einen Hawaii-Slot gab's oben drauf. Nur schade das es dieses Jahr zeitlich nicht hinhaut. Aber es läuft ja nicht weg😉

Nach dem Rennen wurde schnell bei der legendären After-Race Party regeneriert🎉

Zum Abschluss der Saison sind jetzt noch die Starts beim XTERRA Luxemburg, der zum ersten Mal stattfindet und auf Ameland beim großen XTERRA Finale geplant. Eventuell kann ich ja in der Benelux-Wertung noch etwas Boden gut machen.

Meistertitel #jemeinsam mit dem KTT01

Eigentlich waren wir zum letzten Saisonrennen nach Verl gereist, um den 2. Platz in der Tabelle der 2. BuLi-Nord zu verteidigen, weil die Bonnerinnen mit 5 Punkten Vorsprung nahezu uneinholbar an der Spitze lagen. 

 

Aber abgerechnet wird immer erst am Schluss.

 

Nach mäßigem Schwimmen - es wurde ziemlich viel geprügelt und eine Mitstreiterin meinte sich an meiner Schulter immer ein Stück vorziehen zu müssen - kam ich ungewohnt weit hinten irgendwo im Mittelfeld aus dem Verler See.

Also musste auf dem Rad ein bisschen mehr riskiert werden und obwohl ich die erste Runde noch nicht einmal Zeit hatte, in die Schuhe einzusteigen, konnte ich vor dem ersten Wendepunkt den Anschluss an die Spitzengruppe, in der Noelle und Carina durch ihr gutes Schwimmen schon waren, herstellen - ein Tross von ca. 10 Athletinnen im Schlepptau.

 

So ging es in einer großen Gruppe mit ca. 20 Athletinnen zum zweiten Wechsel und ich war gespannt, wie jetzt noch die Beine funktionierten. Was soll ich sagen, es ging viel besser, als in Grimma und ich konnte den 9. Platz ins Ziel bringen, was gemeinsam mit Noelle (3) und Carina (4) den sicheren Tagessieg bedeutete. Jetzt wurde es aber noch mal spannend, denn Bonn musste heute etwas Federn lassen und landete nur auf Platz Fünf = Gleichstand bei den Punkten, aber wir hatten die bessere Platzziffernsumme und was vorher keiner für möglich hielt - wir wurden noch Meister in der 2. Bundesliga-Nord und holten den Titel erstmals nach Köln.

 

Vielen Dank für eine geniale Saison #jemeinsam in einem tollen Team und Martina und Gerhard, die alles für uns tun.

 

 

 

 

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Cross-Triathlon WELTMEISTERIN!

Endlich! In Spanien konnte ich meinen lang ersehnten Traum erfüllen. Meine erste Goldmedaille bei einer Weltmeisterschaft. Und zwar im Cross-Triathlon in der AK 20-24.

Aber jetzt mal die Vorbereitung und den Wettkampf im ausführlichen Bericht. 

 

Traditionell ging es Anfang des Jahres zum Staffelmarathon nach Pulheim. Schon dort lief es mit einer neuen PB über 5km überraschend gut. Der Startschuss für eine erfolgreiche Saison!?

Auch die MTB-Form wurde schon früh im Jahr beim BULLS-Cup getestet. Auch hier ein sturz- und pannenfreies Rennen mit dem ich sehr zufrieden war!

Weiter ging es Ende März zum Halbmarathon nach Venlo. Zu Anfang hatte ich noch Zweifel ob der Lauf nicht eine zu große Belastung wird. Schließlich waren die Schichten zu der Zeit auf Station mehr als stressig und dort war ich täglich viele Kilometer unterwegs. Aber vielleicht war das der Schlüssel zu einer weiteren PB. Im Ziel stoppte die Uhr dann bei 1:32h und ich konnte meine Zielzeit unter 1:40 grade so unterbieten ;) 

Ich war mehr als happy über die Zeit und über die bisherige Vorbereitung. 

Für den absoluten Feinschliff im Hinblick auf die WM fuhr ich nach Hünsborn zum Cross-Duathlon. Wenigstens noch einen triathlonspezifischen Wettkampf wollte ich schon noch gemacht haben. Auch dort konnte ich mich nicht nur über den Sieg auf der Jedermann- Distanz freuen, sondern auch über eine rundum gelungene Generalprobe.

Aber nun zu meinem absoluten Highlight! 

Am 30.04 hieß es "on your marks" bei den ITU Multisport World Championships im spanischen Pontevedra. 

Das Schwimmen zu Anfang glich eher einem Eisbad, denn der Fluss war mit 14°C am Wettkampftag unangenehm kühl. Da hatte ich es eilig und konnte überraschend an der Spitze aller Altersklassen-Frauen das kühle Nass verlassen. 

Auf dem Mountainbike lief ebenfalls alles nach Plan. Die Trails machten großen Spaß und ab und zu konnte man die Aussicht genießen - natürlich nur kurz ;)

Nur eine spanische Altersklassenathletin musste ich auf dem Rad an mir vorbei lassen.

 

Der abschließende Lauf war etwas weniger "Cross" als befürchtet, hatte aber trotzdem zwei kurze knackige Anstiege zu bieten. Zu der Zeit hatte ich keine Ahnung was die Konkurrenz so macht. Aber im Ziel habe ich es dann realisieren können. Ein hervorragender dritter Platz bei den Frauen Agegroup und endlich der WM- Titel in der AK 20-24.

An diesem Tag hat endlich alles gepasst und ich bin super dankbar diesen Erfolg feiern zu können. Selbstverständlich ist der Sport und das ganze drumherum nicht!

VIELEN DANK!

Die vielen Glückwünsche haben mich überwältigt. Ich habe mich über jede einzelne Nachricht riesig gefreut :)

Der nächste Triathlon ist bis Anfang Juni  beim XTERRA Belgium zwar noch etwas hin, aber bis dahin wird  fleißig trainiert und zur Arbeit darf ich natürlich auch noch gehen. 

 

 

Triple Vize-Meisterin und NRW Meisterin als Abschluss

Die Vorbereitungen auf meinen Saisonhöhepunkt im dänischen Svendborg liefen mal wieder alles andere als optimal. 

Das Rennen in der 2. Bundesliga sollte der letzte Test vor der Cross- Triathlon WM sein. Bereits zwei Wochen vorher zwang mich eine Sehnenentzündung im Fuß zu einer Laufpause. Das meine Schwimmform dieses Jahr nicht die schlechteste ist, zeigte sich dann auch mit der zweiten Schwimmzeit in Grimma. Leider war ich etwas übereifrig auf dem Rad. Direkt am ersten Wendepunkt hatte ich ziemlich unsanften Bodenkontakt. Der Laufrückstand zeigte sich dann auf dem Kopfsteinpflaster in der sächsischen Kleinstadt. 

Adrenalin ist wirklich eine tolle Sache ;) Aber blöd wenn es nach dem Wettkampf nachlässt. Denn erst dann hatte ich mit der doch recht tiefen Schürfwunde am Schienbein zu kämpfen. Schön wenn der Schmerz nachlässt, kann ich dazu nur sagen.

 

Gleich bei der ersten Streckenbesichtigung auf der wirklich WM würdigen Strecke habe ich mir den Untergrund gleich wieder etwas genauer angeguckt. Die Trails hatten es ziemlich in sich und ließen keine Zeit für kleine Unachtsamkeiten. Eine Menge Spaß hat es aber trotzdem gemacht!

Am Raceday waren wirklich die Quallen die allergrößte Herausforderung und machten das Schwimmen zum schlimmsten Part des Dreikampfes. Auf dem Rad fühlte ich mich dann richtig wohl und konnte dieses mal ohne Sturz und Pannen die Trails genießen. 

Auf der Laufstrecke konnte ich den Vorsprung vor der späteren Weltmeisterin leider nicht ausnutzen. Aber mit der Silbermedaille kann ich auch sehr zufrieden sein.

 

Nur gute anderthalb Wochen später stand die nächste Meisterschaft in Schalkenmehren/Eifel an. Diesmal ging es um die nationalen Titel.

Schwimmen, diesmal ohne Quallen, eine wahre Freude! Die Bikestrecke bot keine besonderen Herausforderungen - außer diese fiesen steilen Anstiege. "Leider" war es wieder Platz 2. Aber mit meiner Leistung war ich mehr als zufrieden.

Das 24h-MTB-Rennen im Duisburger Landschaftspark sollte auch dieses Jahr nicht fehlen. Nach dem Sieg im letzten Jahr gemeinsam mit dem Cycletec-Centurion-MTB-Team waren die Ziele natürlich hoch gesteckt. 

Auch hier schrammten wir leicht am obersten Podestplatz vorbei. Freuten uns aber nach den heißen und staubigen Runden sturz-und pannenfrei durchgekommen zu sein :)

Und weiter ging es mit der nicht gebrochenen Serie auf Platz 2 im sächsischen Zittau.

Auch dieses Jahr hat sich die lange Reise zur XTERRA Europameisterschaft gelohnt. Besonders über meine gute Laufform habe ich mich sehr gefreut. Passiert ja auch nicht alle Tage. Das Hawaii-Ticket habe ich zwar gelöst, werde die Reise aber nicht antreten. Irgendwann mal... 

Bei der erstmals ausgetragenen Crosstriathlon NRW-Meisterschaft in Menden schien der Kampf um die Podestplätze etwas einfacher. Ein relativ kleines Starterfeld bei einer weniger anspruchsvollen Strecke. Dennoch eine top organisierte Veranstaltung! 

Mit den schnellsten Split Zeiten des Tages konnte ich mich endlich mal auf das oberste Treppchen stellen ;)

 

Das lang ersehnte Saisonfinale fand dieses Jahr in Hannover bei der zweiten Bundesliga statt. Leider fand ich beim Schwimmen im Neo nie so richtig den Rhythmus und befürchtete auf dem Rad ähnliches. Aber es war genau das Gegenteil. Gemeinsam mit Tabea Fricke gelang der Ausreißversuch aus der Spitzengruppe. Bis zu einer Minute wuchs der Vorsprung an. Leider nicht genug für die abschließenden Laufkilometer. Trotzdem bin ich mit Platz 6 und dem 4. Platz in der Teamwertung mit dem Kölner Triathlon Team mehr als zufrieden. 

Danke für eine geniale Saison in einem genialen Team!

Ich möchte mich bei allen für diese geniale Saison bedanken! 

Wie die meisten schon mitbekommen haben, wohne ich wieder in Krefeld und gehe einen neuen beruflichen Weg.

Krankenschwestern werden ja immer gesucht. Wie es sportlich weiter geht, weiß ich selbst noch nicht. Auf welchem Niveau und Umfang muss ich noch herausfinden, aber eins weiß ich sicher. Es wird weiter gehen! 

 

Ich halte euch auf dem Laufenden.

 

Bis dahin

Pauline

Mehr Licht als Schatten zum Saisonbeginn

Dieses Jahr ging es für mich zum ersten Mal nach Mallorca.

Natürlich zum Radfahren, aber auch der Pool wurde intensiv genutzt und die Laufschuhe geschnürt. Bei bestem Wetter wurde so an der Sommerbräune gearbeitet.

Mit den Mädels gab´s selbst bei den härtesten Einheiten immer was zu lachen!

Nach nur einer Woche Erholung ging es nach Venlo zu meinem Halbmarathon-Debut.

Für den ersten langen Lauf bin ich mit einer Zeit unter 1:45 sehr zufrieden. Aber zu oft muss ich das nicht haben.

 

Den ersten Sieg in dieser Saison konnte ich Hünsborn beim Crossduathlon feiern. Da hatte mein neues Centurion-Bike mit Sicherheit einen großen Anteil dran!

 

Einen Tag zum Abhaken hatte ich dann leider beim Auftaktrennen der XTERRA German Tour. 

Der Crossduathlon in Schleiden hat mir alles abverlangt. Immerhin kein DNF, aber so unzufrieden war ich selten. Da konnte der AK-Sieg auch nicht mehr viel retten..

Nachdem der Raddruck in der Eifel komplett fehlte, wollte ich meine Beine beim Radrennen "Rund in Hamm" nochmal auf die Probe stellen.

Zwischen den Spezialisten fühlte ich mich von Runde zu Runde wohler und der gewünschte Trainingseffekt mit harten Antritten und schnellen Kilometern blieb auf keinen Fall aus.

Anfang Mai ging es dann endlich zum ersten Triathlon der Saison nach Buschhütten. 

Ein Teamsprint in der NRW-Liga mit meinem Kölner Liga-Team stand auf dem Programm.

Solides Schwimmen, gute Arbeit auf dem Rad und ein harter Kampf in den Laufschuhen brachten am Ende Platz 6.

Nur ein Wochenende später sollten die neuen NRW-Meister im Sprint ermittelt werden.

Das Schwimmbecken konnte ich bereits an der Spitze verlassen. Auf dem Rad baute ich den Vorsprung auf gute anderthalb Minuten aus.

Meine persönliche Überraschung des Tages folgte auf der Laufstrecke. 

Im strömenden Regen konnte ich mit über 3 Minuten Vorsprung den NRW-Titel feiern.

 

Aller guten Dinge sind Drei! 

Und so war nur eine Woche später der Auftakt in der 2. Triathlon Bundesliga in Gütersloh.

Schon wieder ein Teamsprint. 

Leider blieb der erhoffte Platz auf dem Treppchen aus, aber die Saison ist ja noch jung ;)

Nach gut drei Wochen Wettkampfpause und einer kurzen Trainingspause wegen Krankheit geht's in Belgien international zur Sache.

Der XTERRA Belgium wartet mit einigen Höhenmetern und technischen Leckerbissen. Gewisse Narben lassen noch an den Wettkampf vor zwei Jahren erinnern. Diesmal aber bitte ohne Andenken!

Sportlerwahl 2017

Unglaublich.... Ihr seid einfach nur der Wahnsinn und habt mich mit Euren Stimmen wieder so zahlreich bei der WZ Krefelder Sportlerwahl unterstützt, dass es erneut fürs Podium gereicht hat.

Dass es schon wieder so weit nach vorne geht, habe ich nicht erwartet und umso größer war die Freude über den 3. Platz 

Diesmal war Frauen-Power angesagt - alle 5 Frauen der TOP 10 belegten die ersten fünf Plätze und ich mitten drin.

 

Achterbahnfahrt in der zweiten Saisonhälfte

Lange habt ihr hier nichts mehr von mir gehört und deswegen möchte ich noch ein paar Worte über die jetzt abgeschlossene Saison 2017 loswerden!

Nicht alles lief so reibungslos wie erhofft und meine Ziele konnte ich nicht alle erreichen, aber ich bin sehr froh über jede Erfahrung die ich dieses Jahr machen durfte. 

Und wo es bergab geht, führt immer wieder ein Weg nach oben :)

Das letzte Mal habe ich vom XTERRA in Spanien berichtet. Da fehlte noch die Form, aber bei den anschließenden Bundesliga-Wettkämpfen gab es Lichtblicke!

 

Nur eine Woche später ging es zum 2.Liga-Auftakt nach Gütersloh.

Leider verpassten wir das Podium um nur 30 Sekunden auf Platz 6 und blieben definitiv hinter unseren Erwartungen. Aber dieses Jahr konnten wir ohne Aufstiegsdruck die ganze Sache entspannt sehen.

 

Um weiterhin an meinem Raddruck zu arbeiten, mischte ich mich bei den Cologne Classic erneut unter die Spezialisten im Straßenradsport und muss mich seit diesem Jahr der Frauenkonkurrenz stellen. Die Juniorenjahre sind vorbei!

Sowohl im Einzelzeitfahren als auch im Kriteriumsrennen über 40km war ich mit dem 7. Platz der NRW-Meisterschaften zufrieden.

Mitte Juni stand eines der aufregendsten Rennen im Wettkampfkalender und ich konnte die Spannung vor meinem Debut in der 1. Triathlon Bundesliga kaum ertragen. Ein durchaus solides Rennen was ich auf dem 36. Platz finishen konnte. Luft nach oben aber trotzdem zufrieden! 

Und der 8. Platz in der Mannschaftswertung mit meinem Kölner-Team definitiv im Soll.

Noch geflasht vom Eindruck aus der 1. Bundesliga ging es in den hohen Norden nach Eutin zum Sprint in der 2. Liga. Die Schwimmform war super und ich konnte in der ersten Gruppe

den kleinen Tümpel verlassen. 

Die größte Überraschung gab es dann wohl beim Laufen. Trotz einer viel zu langen Laufstrecke konnte ich mich über Platz drei riesig freuen und der Tagessieg mit der Mannschaft bei den Damen und Herren setzten dem Tag die Krone auf.

Die Straßenrennen machen zwar Spaß, aber es war an der Zeit sich auf dem Mountainbike wieder richtig einzusauen. ;)

Das gelang beim MTB Marathon in der Eifel auf 70km eindrucksvoll.

4 Stunden Renndauer brachten mich mit Schmerzen am gesamten Körper als glückliche 2. Frau ins Ziel.

Zurück in der 2. Bundesliga, diesmal im westfälischen Verl, war ich mit einem 9. Platz in der Einzelwertung und dem Sieg mit der Mannschaft sehr zufrieden und habe dem zweiten Rennen der 1. Liga zuversichtlich entgegen geblickt.

In Münster sollte die offene Rechnung aus dem letzten Jahr beglichen werden, aber schon wieder lief bei mir nichts so richtig rund. Beim Schwimmen wurde ich noch nie so verprügelt, beim Radfahren hatte ich Mühe die Gruppe zu halten und auch das Laufen war keine wirkliche Freude. Aber Ausrutscher können immer passieren...dachte ich.

Das es nicht bei dem einen Mal bleiben sollte, wo ich mich körperlich nicht fit gefühlt habe, merkte ich dann bei der Crosstriathlon EM in Rumänien. 

Bereits auf dem Flug und die Tage vor dem Wettkampf hatte ich etwas Schnupfen, der eigentlich nicht so dramatisch war. Im Wettkampf selber wurde es zum Ende des Radfahrens dann eng mit der Luft...von wegen Schnupfen.

Nach einer Laufrunde musste ich dann auch noch zum Athmaspray greifen, ohne das ich das Ziel nicht erreicht hätte. Die Holzmedaille in

der U23 lassen die Enttäuschung und Sorge um die Gesundheit dann auch nicht schmälern.

Nur eine Woche später ist ein 24h MTB Rennen eigentlich nicht die beste Idee. Aber ich hatte ja den drei anderen Mädels meine Startzusage versprochen und so wollte ich ohne Druck einfach Spaß haben. Am Ende der Sieg in der Frauen 4er Team-Wertung lassen auch die letzten Zweifel, ob das die klügste Entscheidung war, verfliegen.

Es folgten zwei Wochen ohne Wettkämpfe mit solidem Training mit direktem Blick auf die DM in Zittau beim XTERRA Germany.

Ein dummer Fahrfehler auf einer nassen Holzbrücke direkt am Anfang der Bikestrecke haben mich durch eine kurzfristig ausgekugelte Schulter mit meiner Konzentration komplett aus dem Rennen gebracht. 

Irgendwie habe ich es noch als neue deutsche Vizemeisterin ins Ziel gebracht und konnte meinen Titel leider nicht verteidigen. Direkt im Anschluss verbrachte ich noch zwei Stündchen meines Geburtstages in der Notaufnahme, um dann mit der Entwarnung im Gepäck die fetteste XTERRA Party zu genießen.

 

Die letzte größere Reise in diesem Jahr ging nach Dänemark zur XTERRA EM. Nach der Schulterverletzung hatte ich schon alle Hoffnung auf ein zufriedenstellendes Ergebnis in der Ostsee versenkt. Doch manchmal kommt es ja zum Glück anders!

Am Ende der insgesamt fast 1000 Stufen wartete ein guter neunter Platz in einem der bestbesetzten Rennen der XTERRA Europa Serie in diesem Jahr.

Also blieb das Motto "Spaß haben und gesund bleiben" für das aller letzte Rennen auf Rügen gleich.

Ich wusste das meine Schwimmleistung im Moment nicht so richtig "1. Bundesliga tauglich" ist, aber ich kämpfte mich bis zum Schluss trotz Zeitstrafe auf den 39. Platz.

Das war sie nun also, meine Triathlonsaison 2017. Nicht alles lief so, wie ich es gehofft habe, aber trotzdem bin ich mehr als zufrieden mit diesem Jahr.

Mein erstes Jahr im Elite Feld der XTERRA Rennen war sehr lehrreich, manchmal frustrierend und im Endeffekt die beste Entscheidung!

Besonders möchte ich mich bei meiner Familie, meinen Freunden, meinem Verein und meinen Sponsoren bedanken!! Ohne Euch wären die ganzen Reisen, die vielen Trainingsstunden, Erfolge und Enttäuschungen nicht so gut für mich zu bewältigen. 

 

Jetzt geht es für mich in den nächsten Wochen und Monaten darum, neue Motivation und Kraft nach einer anstrengenden Saison zu sammeln. 

Ein neuer spannender Lebensabschnitt beginnt nun nach meinem Jahrespraktikum beim SC Bayer mit dem Beginn meines Studiums in Köln. Vielleicht gibt der Tapetenwechsel auch neue Impulse. 

 

Bis dahin

Eure Pauline

 

XTERRA Spanien...eine heiße Angelegenheit

 

Es gibt gute Tage und weniger gute Tage, an denen man top fit ist oder eher nicht so. Bei mir war am Sonntag eher einer der schlechteren wo die Form beim Laufen absolut fehlte.

 

 

Dafür lief das Schwimmen umso besser und ich konnte als 2. Frau das Meer verlassen und mich auf die anspruchsvolle Strecke mit steilen Anstiegen, steinigen Abfahrten und 80% Singletrails freuen.

 

 

Die Radstrecke machte schon beim Abfahren unheimlich Spaß und das sollte sich im Wettkampf nicht ändern, auch wenn es einiges härter und anstrengender war. Aber XTERRA ist ja kein Zuckerschlecken 😉

 

Ohne Panne oder Sturz konnte ich dann die bergige Laufstrecke in Angriff nehmen. Auch hier ging es wieder steil bergauf und genauso steil und steinig wieder runter.

 

 

Schnell war mir klar, dass sich das ungewollt fehlende Lauftraining der vergangenen Woche „rächen“ würde und ich sowohl hoch wie runter kein wirklich hohes Tempo laufen konnte. Die zunehmende Hitze machte es nicht besser, wenn man nur die kühlen Temperaturen aus Deutschland gewohnt ist. Außerdem ist es etwas frustrierend, wenn man als 6. Frau das Radfahren beendet und dann den heraneilenden Spanierinnen nichts entgegen zu setzen hat.

 

Dennoch bin ich froh, dass ich mich mit den besten Cross-Triathletinnen aus Europa messen darf! Noch sind diese mir mindestens 5-10 Jahre Rennerfahrung und Trainingskilometer voraus. Also Blick nach vorne und weiter geht’s!

 

 

Die nächsten Wochen werden mit Rennen in der 1. und 2. Triathlonbundesliga dann wieder kürzer aber dafür umso schneller.

Saisoneinstieg ist geglückt

Nachdem das Wintertraining und somit viele Grundlagenkilometer durch die späte Saisonpause etwas zu kurz gekommen ist, waren die ersten Wettkämpfe trotzdem vielversprechend.

 

 

Angefangen mit den ersten schnellen 5 Kilometern beim Pulheimer Staffelmarathon konnte ich gemeinsam mit dem KTT 01 den 2. Gesamtplatz bei den Frauen erreichen. Aber auch mit meiner persönlichen Laufleistung war ich bis dahin zufrieden.

 

In diesem Jahr geht es für mich in der Eliteklasse bei den Cross-Triathleten hauptsächlich darum, Erfahrungen zu sammeln und erste „Profi-Luft“ zu schnuppern. Da sind Platzierungen erstmal Nebensache, wenn man bedenkt, dass die Konkurrenz meistens 5-10 Jahre mehr Erfahrung hat.

 

Bereits Anfang März stand mit dem Crossduathlon in Trier die erste nationale Meisterschaft für dieses Wettkampfjahr auf dem Programm. Mit Platz 3 war ich im Endeffekt zufrieden aber in beiden Disziplinen ist noch Luft nach oben.

 

 

Um mich für den ersten XTERRA der Saison auf Malta vorzubereiten fuhr ich beim BULLS Cup drei Cross-Country Rennen und konnte mir mit dem dritten Platz im letzten Rennen im Gesamtklassement auch Platz 3 sichern.

Der XTERRA Malta war mit Platz 9 in einem stark besetzten Feld ein erster Anfang und zum frühen Saisonzeitpunkt absolut zufriedenstellend.

 

 

Auch auf der Straße ging es mit der Deutschen Meisterschaft der Jugend und Junioren in Alsdorf beim Duathlon gleich um schnelle Wettkampfmeter. Nach einem guten Feeling auf dem Rennrad konnte ich noch bis auf Platz 6 fahren und mir gleichzeitig den 3. Platz in der NRW-Meisterschaft und den deutschen Mannschaftsmeistertitel erkämpfen.

 

Leider spielte die Gesundheit dann nicht ganz mit und ich musste die letzte Woche aufgrund eines Infekts das Training komplett ruhen lassen. Ich hoffe trotzdem, dass es beim anstehenden XTERRA in Spanien rund läuft und sich der Grundlagenblock über Ostern auszahlt!

 

 

Bis dahin und sonnige Grüße aus Spanien

 

Eure Pauline

 

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Hattrick bei der WZ-Sportlerwahl 2016

Platz 10.nicht ich

Platz 9…nicht ich

Platz 8…nicht ich

Platz 7…nicht ich

Platz 6…immer noch nicht ich

Platz 5...Ziel in der Top 5 erreicht

Platz 4…wäre super

Platz 3…Podium

Platz 2…jetzt aber

Platz 1…Sportlerin des Jahres 2016!!!

 

Nachdem ich zum dritten Mal bei der WZ-Sportlerwahl in Krefeld nominiert wurde, freute ich mich natürlich schon riesig. Zwei Mal „musste“ ich ganz bis zum Ende der Veranstaltung warten. Aber ein drittes Mal wird es nicht geben…dachte ich.

Insgesamt haben 472 Leute das Kreuzchen vor meinem Namen gesetzt - und mich damit zum dritten Mal als Sportlerin des Jahres gewählt! Triathlon ist mehr als eine Individualsportart bei der man alleine vor sich hintrainiert. Da steht viel mehr hinter.

In diesem Moment, als Platz 2 verkündet worden ist, schossen mir ziemlich viele Gedanken durch den Kopf. Das machte mich im ersten Moment echt sprachlos. Aber mit ein paar Worten möchte ich mich bei all meinen Unterstützern bedanken, die meine Saison 2016 zu einer ganz Außergewöhnlichen gemacht haben!

Ganz besonders möchte ich mich bei meiner Familie, meinen Freunden, meinem Verein und meinen Sponsoren bedanken!

 

Ohne Euch wäre ich jetzt nicht dort, wo ich bin. DANKE!!!

Eure Pauline

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WZ-Sportlerwahl 2016

Letztes Rennen der Saison 2016

 

Gemeinsam mit 19 weiteren Athletinnen und Athleten bin ich wieder für die WZ-Krefelder Sportlerwahl nominiert worden.

 

Nach 2015 darf ich erneut als "Titelverteidigerin" ins Rennen gehen, denn auch meine Saison 2016 war wieder erfolgreich. Ich freue mich auf jeden Fall, auch diesmal mit dabei zu sein. 

 

Jede Stimme von Euch bis zum 05. März zählt. Also öffnet einfach über die Grafik das Online-Formular und stimmt für mich ab.

 

Beim Extra-Tipp sind jetzt Videos der meisten Nominierten online und so habt Ihr noch eine kleine, zusätzliche Entscheidungshilfe ;-)

 

Durch Eure Stimmabgabe könnt Ihr ebenfalls gewinnen, denn von den beteiligten Sponsoren wurden einige lukrative Preise zur Verfügung gestellt.

 

Mit Eurer Unterstützung versuche ich wieder unter die TOP 5 zu kommen!!

Ich zähl auf Euch

 

Eure Pauline


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Jahresrückblick 2016

Ich war dieses Jahr so viel unterwegs wie noch nie. Vom Gefühl her, habe ich kein Wochenende auf der Couch verbracht, sondern irgendwo in Deutschland, Belgien, Holland, der Schweiz oder weit weg in Australien. Insgesamt stehen am Ende 26 Wettkämpfe im Kalender, davon 9 Radrennen, ein Crosslauf, 6 Triathlons auf der Straße und 10 Wettkämpfe Offroad.

Aber damit es nicht zu langweilig wird, hier nur die wichtigsten im Schnelldurchlauf:

 

NRW-Meisterin Crossduathlon in Lage

Bereits im März konnte ich früh meine Leistungen aus dem Wintertraining abrufen und gleich den ersten Titelgewinn feiern. Dass es ein Start-Ziel-Sieg wird, war aber doch etwas überraschend. Damit war die Cross-Saison 2016 also eröffnet.

Zunächst ging es aber wieder zurück auf die Straße, zur 

NRW-Meisterschaft im Duathlon nach Hullern, wo ich den zweiten NRW-Titel mit nach Hause nehmen durfte.

Auch dieses Jahr habe ich mich wieder unter die Radsportspezialisten gemischt und jeweils die Vize-NRW-Titel im Straßenradrennen und Einzelzeitfahren waren die Ausbeute.

 

Im Mai ging es mit dem KTT 01 zu zwei NRW-Liga Starts – Platz 4 in Gütersloh und Platz 5 beim Mannschaftssprint in Gladbeck sprangen dabei heraus.

Kaum stand der Juni vor der Tür, sollten endlich die ersten XTERRA Rennen losgehen.

Dass ich den XTERRA Light in Belgien bei den Frauen gleich gewinnen konnte war eine echte Überraschung, denn bei der Strecken-besichtigung gab es einen nicht allzu kleinen, blauen Fleck, der heute immer noch eine Narbe als Andenken nach sich zieht. Videobeweis auf Facebook darf natürlich nicht fehlen ;) Spätestens nach der belgischen After Party weiß ich ganz genau, dass (Cross-)Triathlon mehr als nur ein Sport ist. Es ist eine Leidenschaft die weit über „Schwimmen-Radfahren-Laufen“ hinaus geht. 

Und nur zwei Wochen später fuhr ich zum ersten Saisonhighlight in die Schweiz - zum XTERRA Switzerland mit gleichzeitiger ETU Europameisterschaft.

Wie schon die Streckenbesichtigung in Belgien, habe ich diese auch im Schweizer Jura nicht ganz verletzungsfrei überstanden und verdrehte mir mächtig das Knie. Beim Wettkampf standen die Zeichen nach dem Schwimmen und Radfahren trotzdem noch gut, denn ich war die erste Juniorin, die ihr Fahrrad in die Wechselzone schieben konnte. Im Ziel war ich überglücklich über die Bronzemedaille hinter den starken Läuferinnen aus Italien und der Schweiz. Da hätte ich mit einem schmerzfreien Knie wahrscheinlich auch nicht wirklich gegen halten können.

Nach dreiwöchigem Laufverbot ist ein 2. Bundesliga Rennen eigentlich nicht das Richtige, um mit dem Laufen wieder anzufangen, aber ich wollte auf keinen Fall die Mannschaft vom KTT im Stich lassen und fuhr mit nach Münster. Es lief ALLES anders als geplant, daher wurde „Münster“ kurzerhand aus dem Vokabular gestrichen und vergessen. Also keine weiteren Kommentare zum 17.07. ;)

Durch die Knieverletzung waren die Erwartungen an die Crosstriathlon DM in Zeulenroda runtergeschraubt. Zum ersten Mal stand die volle XTERRA Distanz auf dem Programm. Nach 1500m-35km-10km Wettkampfdistanz darf ich mich Deutsche Meisterin Elite nennen. Einer AK-Frau musste ich dann allerdings doch den Vortritt lassen.

Cross-DM + Cross-Triathlon in Schalkenmehren + XTERRA Germany in Zittau = German-Tour-Wertung-Sieg!

Der XTERRA Germany hielt außerdem den EM-Titel in der AK-18/19 für mich bereit.

Im September gab es endlich die „Erlösung“ in der Frage: Aufstieg in die 1. Bundesliga oder hat uns Mün**** einen Strich durch die Rechnung gemacht?! Ende gut alles gut! Mit meinem 5. Einzelplatz und dem Tagessieg der Mannschaft geht es nächstes Jahr erstklassig zu.

 

Und zu guter Letzt, Mitte November der Abschluss der wohl bisher erfolgreichsten Saison meiner Karriere.

 

Silber in der U23 bei den ITU Crosstriathlon World Championships in Australien ist das I-Tüpfelchen für MEINE SAISON 2016!

Am Schluss möchte ich meinen Sponsoren danken, ohne die eine solche Saison nicht möglich wäre:

 

SC Bayer 05 Uerdingen

STEVENS mit SonoraSL

FORD Autohaus Lassek

SBE GmbH

Otten GmbH

Radsport Weyers GbR

Time Out

Radsporttechnik Müller

 


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WM in Lake Crackenback

 

Das war sie also…meine Triathlon Saison 2016!

 

 

Am vergangenen Wochenende gab es im australischen Crackenback bei den ITU Crosstriathlon World Championships einen mehr oder weniger gelungenen Saisonabschluss.

 

 

Am Ende konnte ich mich über den 2. Platz, und somit den Vizeweltmeistertitel, in der U23 Elite freuen, hatte aber absolut nicht meinen besten Tag erwischt.

 

Aber jetzt mal das Rennen ganz von vorne…

 

Bei dieser WM sollte es für mich zum allerersten Mal gemeinsam mit der Frauen-Elite an den Start gehen. Schon ein cooles Gefühl mit WTS (World Triathlon Series) und Olympia- Startern, wie Flora Duffy oder Charlotte McShane an der Startlinie zu stehen!

 

 

Beim Schwimmen fühlten sich die Arme relativ schwer an, trotzdem konnte ich als 8. den frischen Lake Crackenback verlassen und mich auf die anspruchsvollen 32,8 km mit dem MTB begeben.

 

Gleich nach ca. 2 km in der ersten Abfahrt konnte ich auf einer schmalen Holzbrücke meine Linie nicht finden, rutsche mit dem Vorderrad von der Brücke und fand mich gleich auf dem Boden wieder. Nachdem ich mich wieder etwas gesammelt hatte und die Schmerzen in der Schulter nicht schlimmer wurden, habe ich auch keinen Gedanken mehr dafür verschwendet, mit dem Rennen aufzuhören. Nicht das erste DNF bei einer WM.

 

Nach dem Sturz versuchte ich mich voll und ganz auf mich zu konzentrieren und mich nicht von den Überholenden aus dem Konzept bringen zu lassen. Aber der Respekt vor der Strecke und die Angst, weitere fatale Fahrfehler zu machen, wuchs fast mit jedem Meter. Mein am Rand stehender Bruder, der durch Sturz und defektes Rad das Rennen leider vorzeitig aufgeben musste, machte mich auch nicht wirklich zuversichtlicher. Leider verließen mich meine Kräfte, vielleicht auch wegen der ungewohnten Höhe auf 1100 m, auf dem Weg zur Wechselzone viel ehr, als geplant, aber ich wollte dieses Rennen auf jeden Fall zu Ende bringen.

 

Endlich in den Laufschuhen angekommen, bemerkte ich schnell, dass ich auch meine Laufleistung aus der bisherigen Saison nicht abrufen konnte. Nachdem ich dann auf der anspruchsvollen Laufstrecke gleich zwei Mal das Gras geküsst habe, glaubte ich fast nicht mehr an ein Finish, doch nicht zuletzt der extra für mich angereiste und vor dem Live-Stream mitfiebernde Fanclub aus Krefeld hat irgendwie meine letzten Kräfte mobilisiert.

 

Letztendlich habe ich dann doch das Ziel erreicht und bin U23-Vizeweltmeisterin im Crosstriathlon! Noch nie habe ich so um eine Medaille kämpfen müssen und noch nie wurde ich während eines Rennens so auf die Probe gestellt.

 

 

Nach so einer langen Saison und zahlreichen sehr erfolgreichen Wettkämpfen hätte ich mein letztes großes Rennen gerne mehr genossen ;)

 

Jetzt geht es endlich in die lang ersehnte Off-Season um sich vom Training und den Wettkämpfen zu erholen…und wo kann man das besser als zwei Wochen unter australischer Sonne?! Richtig! NIRGENDWO

 

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1. Bundesliga 2017 ... wir sind dabei

Nachdem uns vor einer Woche beim Mannschaftssprint in der NRW-Liga in Krefeld schon ein zum Aufstieg berechtigender zweiter Abschlusstabellenplatz gelang, ging es gestern beim Sprint in Hannover nochmal um Alles. Schließlich hatten wir ja ein Saisonziel - Aufstieg in die 1. Liga.
Gemeinsam mit dem Kölner Triathlon-Team 01 ging es dann also an den Start. 
Nach dem Schwimmen waren 3 KTT´ler in der ersten Gruppe. Also keine schlechte Ausgangssituation. Auf dem Rad konnten wir den Abstand auf die Verfolgerinnen auch gleich halten - Hanna hat beim Ausreißversuch leider gefehlt - und somit sollte es zu einer Laufentscheidung, ob wir uns den Tagessieg holen können. Aber eine Laufentscheidung?! Mir graute es ein bisschen davor. 
Lena und Nina vorne weg. Platz 1 und 2 waren also ziemlich sicher. Ich wechselte an Position 4-6 in die Laufschuhe und habe einfach nur gehofft, dass ich nicht nach hinten durchgereicht werde.
Aber fast schon wie ein Wunder ;) konnte ich das Tempo mitlaufen und erreichte damit mein bisher bestes Ergebnis in der 2. Liga auf Platz 5. Auch wenn die letzten 200 Meter schon eicht weh getan haben :D

Und damit war der Mannschaftssieg auch perfekt!!

1. Bundesliga...wir kommen :)

Mit diesem Wettkampf möchte ich mich ganz besonders beim KTT 01 für diese Saison bedanken! Triathlon ist definitiv nicht nur eine Individualsportart!

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XTERRA Germany mit EM

Vergangene Woche war es nun endlich wieder soweit und ein richtig cooles Crosstriathlonevent stand vor der Tür. Und damit meine ich den XTERRA Germany mit gleichzeitiger XTERRA EM. Außerdem sollte hier die Entscheidung für die XTERRA German Tour fallen.

Vor 2 Jahren konnte ich in Zittau meinen bisher größten Erfolg mit dem 2. Platz bei der ITU WM feiern. Daher freute ich mich ganz besonders auf diesen Wettkampf, denn die Erinnerungen daran sind eigentlich nicht zu toppen.


Bereits eine Woche vor dem Startschuss reiste ich zum Dreiländereck von Polen, Tschechien und Deutschland ins schöne Zittauer Gebirge an den Olbersdorfer See. Auch für einen Erholungsurlaub sehr zu empfehlen. Doch wenn der Crosstriathlon ansteht, steht die ganze Region Kopf und ein riesen Event wird dort auf die Beine gestellt.

Die MTB-Strecke (36km) versprach mit fast 1200HM einige Highlights und musste wegen der doch technisch schwierigen Abfahrten mehrmals abgefahren werden. Ja gut, 2-mal haben dann doch schon gereicht.

Und auch die Laufstrecke (9,8km) wurde durch Streckenänderungen mit neuen Trails nochmals verschärft und forderte ebenfalls volle Konzentration. Aber dieses Mal gab es zum Glück keine größeren Verletzungen bei den Streckenchecks. Also konnte der Wettkampf eigentlich kommen.

Am Vortag konnte ich aber noch einen super schönen Geburtstag bei echtem Sommerwetter feiern. Aber dann ging es auch schon früh ins Bett, denn ein harter Wettkampf stand an und für die verspätete Geburtstagsparty (Afer Race Pary) musste ich ja auch noch fit sein.

Um 11:36 Uhr, 3 Minuten nach dem AK- Männerfeld und 6 Minuten nach den Profis, ging es dann ohne Neo in die doch recht kühlen Fluten des Sees. Und mal wieder zeigte sich ein mir schon bekanntes Bild – Slalom schwimmen durch das große Starterfeld der Männer. Aber trotzdem hatte ich die 2. Schwimmzeit aller gestarteten Frauen. Also war es wohl doch kein größeres Handicap für mich.

Als erste AK-Frau wechselte ich also aufs MTB und nahm den anspruchsvollsten Part in Angriff. Mein Ziel war es dabei, Sturz- und Pannenfrei durchzukommen. Daher ließ ich es eher „ruhiger“ angehen und musste schon recht früh zwei Frauen ziehen lassen. Nächstes Jahr muss ich da auch mal dranbleiben, aber immer mit der Ruhe… Hochwald und Ameisenberg bin in dann ganz  gut  rauf und wieder runtergekommen. Auch daran wird gearbeitet für nächstes Jahr 

Als 5. AK-Frau erreichte ich dann mit doch etwas zittrigen Beinen die Wechselzone. Wie soll man dann noch schnell laufen? Naja irgendwie habe ich versucht zumindest auf den flachen Stücken etwas Tempo zu machen. Aber bei den kurzen Passagen bergab meckerten die Knie. „Zum Glück“ zwickten aber beide und nicht nur das sowieso schon Angeschlagene. Also dann schnell in Richtung Ziel.

Insgesamt hieß es dann Platz 4 in der AK- Wertung und Europameisterin in der AK 18-19. Zusätzlich konnte ich noch ein paar Punkte für die German Tour Wertung abstauben und somit den Tour Sieg sichern.

Und am Abend stand dann noch die legendäre After-Race-Party an! Ich denke seinen 18. Geburtstag kann man definitiv nicht besser feiern. Unvergesslich! Danke an alle, die dabei waren.

 

Eigentlich sollte es nur eine kurze Rennzusammenfassung werden, aber es ist gar nicht so einfach dieses mega Event zusammenzufassen. Fast schon einmalig. Nächstes Jahr also einfach dabei sein und XTERRA miterleben!!!

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Deutsche Meisterin Elite....sehr coool

Am letzten Donnerstag ging es nach Thüringen zur Deutschen Meisterschaft im Crosstriathlon - meine Premiere auf der klassischen XTERRA-Distanz.


Nachdem der Bundesliga Wettkampf in Münster letztes Wochenende sowohl für mich persönlich, als auch insbesondere im Mannschaftsergebnis äußerst unzufrieden stellend war, reiste ich mit einer großen Ungewissheit und gleichzeitigem Restfrust nach Zeulenroda.

 

Dort sollten die nationalen Titelträger im Crosstriathlon ermittelt werden.

Nachdem allerdings kurzerhand 2 Wochen vor dem Wettkampf durch die DTU festgestellt wurde, dass eine Juniorenwertung lt. Ausschreibung nicht vorgesehen sei und eine AK 18-19 lt. SpO nicht existiert, musste ich mich entscheiden ob ich in der Elitewertung starten wollte oder in der AK 18-19 der XTERRA Vogtland-Wertung ohne DM in dem exakt selben Wettkampf.

Also etwas unlogische Regelauslegung seitens der DTU!

Aber ein Glück, dass bei den Frauen die Leistungsdichte im Elitefeld nicht so groß ist wie bei den Herren. Oder ist es doch ein bisschen schade?! ....Denn wie sich kurz vor dem Start herausstellte, war ich die einzige weibliche Elitestarterin. Da macht es auf jeden Fall nur noch halb so viel Spaß.

 

Mein Ziel war es aber dennoch, in den Top 3 zu finishen, auch wenn ich den DM- Titel alleine durch das Erreichen des Ziels sicher gehabt hätte.

 

Schließlich stand ich also mit einer gewissen Portion Respekt in der ersten Startreihe. Das erste Mal musste ich die volle XTERRA- Distanz (1500m-34km-10km)  hinter mich bringen. "Wie teilt man sich ein Rennen ein, was länger als 3 Stunden dauern wird? Wird das Knie halten? Und bitte nur keinen Platten!" ...Diese Gedanken gingen mir kurz vor dem Startschuss noch durch den Kopf.

Das Schwimmen lief erwartungsgemäß gut und ich schwamm an einigen Männern vorbei, die 5 Minuten vor uns gestartet sind. Ein gutes Gefühl muss ich sagen ;) Und als erste Frau mit etwa 2 1/2 Minuten Vorsprung auf das MTB zu wechseln hat sich dann noch besser angefühlt.

 

Auf dem Bike habe ich es dann ruhig angehen lassen. Bloß nicht überzocken und versuchen, das Laktat bei den vielen knackigen Anstiegen in Grenzen halten. Die erste Runde konnte ich gleichmäßig und relativ entspannt hinter mich bringen. Aber dann kam Runde 2 mit nochmal 400 Höhenmetern. Nach dem ersten Berg musste ich meine Führung abgeben, aber davon ließ ich mich nicht beirren und konzentrierte mich auf die Abfahrten um einen Sturz zu vermeiden. Auf Platz 2 liegend erreichte ich die Wechselzone und konnte in die Cross-Schuhe wechseln.

Jetzt wurde es richtig spannend. Die Laufstrecke war zwar ohne Trails oder sonstige Gemeinheiten, aber sie war bergig- sehr bergig! 3 Runden mit etwa 250 Höhenmeter hatten es in sich. Und bereits zu Beginn tauchte eine weitere Frau hinter mir auf und ich habe sie im Geiste schon an mir vorbeilaufen sehen, aber zu meiner Überraschung konnte ich auf den flachen Teilstücken und auch bergab das Tempo verschärfen und daher meinen zweiten Gesamtplatz verteidigen.

 

Besser hätte die Premiere auf der langen Strecke nicht laufen können und jetzt fiebere ich der XTERRA EM in Zittau entgegen, wobei das nochmal ein Stückchen anspruchsvoller auf dem MTB werden wird. Aber mit meinem STEVENS SonoraSL und den LR von Radsport Müller bin ich da sehr zuversichtlich.

Die Vogtland Challenge hat einen sehr gelungenen Rahmen mit sehr schönen Strecken für die Deutsche Meisterschaft geboten!

 

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Junioren-EM  Vallèe de Joux/Schweiz

Bronze bei der Schlamm-schlacht um ETU-Edelmetall

Bereits Donnerstag ging es in die französische Schweiz, genauer gesagt nach Vallé de Joux zum XTERRA Switzerland, wo gleichzeitig die Europameister ermittelt werden sollten.

Bei einem Blick in die Meldeliste waren einige mir bekannte Namen dabei. Allerdings auch Unbekannte und so konnte ich erstmal nicht genau einschätzen wie das Ergebnis aussehen könnte.

 

 


Doch bereits nach dem Schwimmen verließ ich als erste Juniorin das Wasser und hatte meinen Spaß auf dem Rad.

Durch Starkregen in der Nacht zuvor verwandelte sich die Strecke in eine komplett neue Herausforderung. Nachdem wir nämlich Donnerstag die Strecken besichtigt haben, konnte man ihr den Stempel „Technisch anspruchsvoll – aber fahrbar“ aufdrücken. Am Wettkampftag sah das dann definitiv anders aus. Die Abschnitte über die Kuhwiesen waren kräftezehrender und die Trailabschnitte mit rutschigen Wurzeln erforderten noch mehr Konzentration als sowieso schon.

Deswegen war ich umso glücklicher mein STEVENS Sonora SL als erste Juniorin ohne Sturz zurück in die Wechselzone zu schieben.

Aber jetzt fing der spannendste Teil erst an: das Laufen! Bei der Besichtigung der Laufstrecke einen Tag vorher knickte ich unglücklich um und überstreckte mein Knie…in diesem Moment habe ich nur gehofft, dass ich überhaupt starten kann.

Ich war also so weit ohne Probleme gekommen und konnte in meine Laufschuhe wechseln. Bereits auf dem ersten Kilometer flog die „gefürchtete“ Italienerin Martha Mendito an mir vorbei. Auf dem Rad hatte ich sie zwischenzeitlich zwar etwas abschütteln können, doch für einen größeren Abstand war die Bikestrecke mit nur 13,5km definitiv zu kurz!

Also versuchte ich, die Nerven zu behalten, mich zu konzentrieren um keinen falschen Schritt zu machen, denn das hätte schlimmere Folgen gehabt.

Auf der eigentlich flachen Laufstrecke gab es aber doch noch einen Berg, der einem das Leben schwer machen konnte – sehr schwer. An Laufen war auf diesem Abschnitt nicht zu denken, wenn man die Waden nicht komplett zum Brennen bringen wollte ;)

Plötzlich flog von hinten eine Schweizerin an, mit der ich überhaupt nicht gerechnet habe, doch sie hatte mit Abstand die schnellste Laufzeit und hätte sich sogar fast noch den Sieg geholt.

Ich lag also auf Platz 3 - Podium." Jetzt das irgendwie nach Hause bringen" war mein vorherrschender Gedanke. Als mich ein paar deutsche XTERRA-Kollegen - Thomas, Marcello, Jörg und Hannes - am Rand der Strecke bei Kilometer 4 von 5,5 noch mal richtig anfeuerten und mir signalisierten, dass der 3 Platz save wäre, waren die Knieschmerzen (fast) vergessen und ich durfte mich über Bronze freuen! 

Jetzt gilt es die Verletzung auszukurieren und dann geht es mit  kleinen Umwegen in Richtung XTERRA Germany! Motivation ist da!

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XTERRA Belgium in Namur

Gelungene Generalprobe für die EM

 

Auch wenn im direkten Vorfeld des Starts nicht Alles ganz rund lief, so war es für mich doch ein super genialer Wettkampf bei der Premiere des XTERRA Belgium.

 

Auf der Hinfahrt am Donnerstag streikte der Motor und wir kamen auf der letzten Rille zu einem sehr hilfsbereiten VW-Händler, der dem Turbo unseres T5 wieder auf die Sprünge half und wir nur eine knappe Stunde verloren.

Beim Abfahren der Radstrecke, die durch die Regenfälle der letzten Wochen viele matschige Passagen bereithielt und mit reichlich HM gespickt war, hatte ich leider einmal ziemlich unsanft Kontakt mit dem Waldboden, was die Vorfreude auf den Wettkampf erst einmal etwas dämpfte. Als dann Freitagabend auch noch definitiv fest stand, dass auf Grund der starken Strömung in der Maas aus Sicherheitsgründen  das Schwimmen ausfallen musste und stattdessen es ein Duathlon sein würde, hellte meine Stimmung auch nicht gerade auf.

Zumindest das Wetter passte am Samstag morgen - nicht zu warm und trocken - und so kam ich ganz gut in den Wettkampf. Als 4. Frau erreichte ich nach dem ersten Crosslauf die Wechselzone und überholte hier gleich zwei Mitstreiterinnen. Schon auf den ersten Radkilometern konnte ich auf die immer in Sichtweite fahrende Führende aufschließen und nach einem kurzen Stück gemeinsamer Fahrt gelang es mir, mich dank meines Sonora SL entscheidend abzusetzen und den Vorsprung auf drei Minuten auszubauen.

 

War die erste Laufrunde noch etwas entschärft, so wartete jetzt im zweiten Split auf uns ein heftiges Auf und Ab über zahlreiche Treppenstufen und und viele Höhenmeter.  Aber die Beine fühlten sich gut an und auch die Blessuren vom Sturz am Donnerstag beeinträchtigten mich nicht, sodass ich hier noch mal zulegen konnte. Mit der 27. Laufzeit aller Athleten kam ich als erste Frau des XTERRA Lite ins Ziel und habe nur 29 Männern den Vortritt lassen müssen.

Auch meine beiden Brüder waren in Belgien am Start - allerdings über die volle Distanz des XTERRA Belgium.

Leider erging es Max wie vielen deutschen Profis an diesem Tag - aussichtsreich in den TOP 10 liegend hatte er am letzten Downhill einen Platten und schob die letzten vier Kilometer in die WZ, um dann als 54er zu finishen. Philipp, den das ab-gesagte Schwimmen von uns Dreien wohl am härtesten getroffen hat, kämpfte sich tapfer an den Trailstopfen vorbei und beendete das Rennen auf Rang 159.

Und nicht nur einen super Wettkampf hat Florian mit seinem Team organisiert - auch die After Race Party konnte es wohl mit den etablierten XTERRA-Veranstaltungen locker auf-nehmen. Die Belgier wissen, was Feiern und gute Laune bedeutet.

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Gelungener Start in die Triathlonsaison

Gemeinsam mit Lisa und Svenja stand heute der erste Triathlonstart dieser Saison in Gütersloh in der NRW-Liga an.

In diesem Jahr wurden gleich zwei Neuerungen eingeführt - 4 von 5 Wettkämpfen werden über die Sprintdistanz ausgetragen und außerdem ist erstmals das Drafting erlaubt.

Als Zweite kam ich nur gut 10 Sekunden hinter der Europacup-Starterin Pien Keulstra aus den Niederlanden aus dem Wasser - dicht gefolgt von einer weiteren ETU-Cup-Starterin Sarah Baumann, mit der ich Pien schnell eingeholt hatte.

Als Dreiergruppe haben wir super zusammen-gearbeitet - auch wenn es ganz schön hart war - und konnten den Abstand zu den Verfolgern bei ca. 1 Min halten. Nach dem Rad war dann klar, dass ich die Beiden nicht halten konnte und auch die stark laufende Nora Honke aus der ersten Verfolgergruppe hat mich leider bei KM 4 noch abgefangen. Trotzdem bin ich super zufrieden und mit Lisa auf Platz 5 und Svenja, die drei Kilometer vor der WZ das Pech eines Plattfußes hatte, viele Plätze auf dem Rad verlor aber beim Laufen sich wieder nach vorne bis auf den 22. Platz vorkämpfen konnte, erreichten wir den dritten Gesamtrang.

Nächste Woche geht's dann gleich weiter - in Gladbeck steht ein Mannschaftssprint an.

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LVM Teil 2 - EZF

Heute ging es nach Elsdorf bei Köln. Dort wurde am Tagebau Hambach die NRW-Meisterschaft im Einzelzeitfahren über 20 km ausgefahren und ich wollte mich dort gut verkaufen.

Leider machten mir der starke Pollenflug (und damit meine Allergie) und die noch nicht optimale Sitzposition etwas zu schaffen - trotzdem kann ich mit Platz 2 bei den Juniorinnen zufrieden sein -  zumal die Zeit bei den Frauen auch für das Treppchen gereicht hätte. 

Jetzt freue ich mich auf das erste Rennen mit dem KTT01 in Gütersloh nächsten Sonntag. Mit einer super Mannschaft wollen wir die NRW-Liga der Frauen rocken.

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Triathlon....aber anders

Der Muttertag war eng getaktet. Vormittags NRW-Meisterschaft im Swim&Run im ostwestfälischen Versmold und Mittags dann die Landesverbandsmeisterschaften im Straßenradrennen in Bielefeld-Brackwede.

Das funktionierte natürlich nur, weil beide Wettkampforte lediglich 30 km auseinander lagen - aber durch das tolle Wetter und die vielen Sonntagsausflügler wurde selbst diese kurze Entfernung mit dem Auto zur Geduldsprobe.

Morgens um 7:30 Uhr ging es in Krefeld los, um pünktlich bei der Wettkampfbesprechung (90 Min vor dem Start kann man sich das wirklich sparen, zumal direkt am Becken ein freundlicher Helfer Alles noch mal in Ruhe erklärt hat) zu sein. Bei etwas sehr warmen Wasser konnte ich mit meiner 10:33 zufrieden sein. Beim Laufen habe ich etwas Tempo raus genommen, um später auf dem Rad auch noch ein paar Körner zu haben. Mit Bronze hinter Stefanie und Meggi wurde es schon mal ein guter Einstieg in den Tag.

Wir schafften es auch pünktlich nach Bielefeld und es war noch Zeit, um sich ausreichend einzufahren. Mir kam entgegen, dass es im Feld zu Beginn nicht besonders hektisch zuging und ich mich im Hauptfeld etwas verstecken konnte. Im Sprint gegen den Wind mobilisierte ich die letzten Reserven und rettete den Vize-Meistertitel hinter Lin und vor Laurien ins Ziel. Auch wenn der Tag damit sehr erfolgreich endete -  mir sind die drei Disziplinen in der richtigen Reihenfolge auf jeden Fall lieber.

 

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2. NRW-Titel .....alles etwas kurios

Start bei den NRW-Meisterschaften im Duathlon in Hullern. 

Bei Abwesenheit von Lina (ist gestern knapp am Podium bei der Duathlon-EM vorbei geschrammt) und Meggi war die Konkurrenz ehr überschaubar.

Trotz kleiner Verständnisschwierigkeiten, was eine und was zwei Laufrunden sind, wurde es am Ende Platz 1 bei den Juniorinnen.

Jetzt gilt die volle Konzentration den kommenden Ligastarts mit dem KTT01 und den Crosstriathlons.

 

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Krefelder Mittelständler unterstützten mich auf dem Weg nach Down Under

v.l. Markus Bachmann (Otten GmbH), Dietmar Lassek, Horst Koopmann-Otten, Thomas Weyers, Abdul Seapi (Lassek GmbH)
v.l. Markus Bachmann (Otten GmbH), Dietmar Lassek, Horst Koopmann-Otten, Thomas Weyers, Abdul Seapi (Lassek GmbH)

Die begeisterten Radsportler Abdul Seapi und Dietmar Lassek, Geschäftsführer der FORD Autohaus LASSEK GmBH, sowie Horst Koopmann-Otten, Geschäftsführer der SBE Servicebetrieb für Edelstahl GmbH und Industrieanlagen OTTEN GmbH, stellen mir gemeinsam mit Thomas Weyers, Mitinhaber der Radsport Weyers GbR und ausgewiesener Fachmann rund um das Thema Fahrradtechnik, für meine Wettkämpfe im Crosstriathlon ein richtiges Profi-Mountainbike zur Verfügung.

 

Das Sonora SL 29'' vom Kooperations-partner STEVENS, Testsieger gegen viele High-End Racebikes in der der Zeitschrift Mountainbike 01/15, ist der absolute Traum für jeden MTB-Rennfahrer.

Durch den Umstieg auf die 29" großen Laufräder kombiniert mit dem superleichten Carbonrahmen und der innovativen RS1-Gabel erhoffe ich mir für diese Saison noch bessere Radsplits - Ausreden das Material betreffend gibt es jetzt nun wirklich nicht mehr.

Im Juni stehen als erste wirkliche Bewährungsproben für das neue Rad Starts beim XTERRA Belgien und der ETU-Europameisterschaft in der Schweiz auf dem Wettkampfkalender. Weitere Highlights werden im Juli die DM in Zeulenroda/Thüringen sowie die XTERRA-Europameisterschaft in Zittau Mitte August sein. Das ganz große Saisonziel ist natürlich die Qualifikation für die Ende November in Lake Crackenback/Australien stattfindende ITU-Weltmeisterschaft, denn in Down Under möchte ich gerne Deutschland im U23-Rennen vertreten.

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....und rollt.....

....auch heute beim 67. Osterpreis der Bade- und Rotweinstadt in Bad Neuenahr- Ahrweiler.

Dabei habe ich wirklich Glück gehabt, dass ich nicht in den Sturz gleich im ersten Drittel des Rennens verwickelt war. Die starken Windböen erschwerten von Anfang an das Geschehen und in einer der ersten Runden verfingen sich drei meiner Mitkonkurrentinnen in den bis weit auf die Straße wehenden Absperrbändern und kamen zu Fall. Ich wünsche vor allem Mareike, die das Rennen leider nicht fortsetzten konnte, gute Besserung.

Im weiteren Verlauf konnte ich gemeinsam mit Theresa und den führenden U17-Jungs das Rennen auf dem sehr schnellen Rundkurs ohne weitere Vorkommnisse (außer einer gewonnenen Prämie) auf dem 2. Platz in der Juniorinnenwertung beenden.

Das war mit dem zweiten Podium für mich natürlich ein Einstieg in die Straßenradrenn-Saison, der nicht besser hätte ausfallen können. Der superschnelle LRS von Radsporttechnik Müller funktioniert übrings auch bei Wind wirklich brillant.


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Es rollt.....

.....und daran hat der neue superleichte, aerodynamische LRS von Radsporttechnik Müller großen Anteil.

Vielen Dank an Andreas Müller, der diesen Hauch von Nichts aus Carbon kreiert hat.

 

Frei nach dem Motto "Wettkampf ist auch nur Training mit Zeitnahme" ging es für mich heute zum ersten Straßenradrennen der Saison nach Polch bei Mayen/Koblenz in RLP. Dort warteten 55 anspruchsvolle km mit knapp 600 HM - und das alles bei frischen 4°C.„smile“-Emoticon

 

 

Dass es bei meinen ersten RR-Kilometern des Jahres direkt für einen 3. Platz bei den U19-Juniorinnen gereicht hat, hat mich natürlich sehr gefreut, zumal der Hauptsponsor gleich flaschenhalterkompatible "Nahrungsergänzung" für die Platzierten bereitgestellt hat.

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Es läuft.... 1. Titelgewinn 2016

Heute bei der NRW- Meisterschaft im Crossduathlon konnte ich einen Start-Ziel-Sieg feiern. 

 

Zwar war die Konkurrenz bei den Frauen eher überschaubar, aber so konnte ich mich in die vordere Hälfte bei den Männern mischen. Den ein oder anderen mit meinem neuen SonoraSL am Berg stehen zu lassen macht natürlich sehr viel Spaß.

 

Da Scott bei den Männern ebenfalls den Gesamtsieg holte, feierten wir quasi einen Doppelsieg für die neue "Cross-Hochburg" Uerdingen am spektakulär bergigen Niederrhein.

in“-Emoticon

Nach den nun recht gelungenen ersten Wettkämpfen im Gelände geht es jetzt erst mal wieder auf die Straße.

Radrennen, die Duathlon-Meisterschaft in Hullern und danach die ersten Liga-Wettkämpfe mit dem KTT01 werden die Lernzeit für die Abi-Klausuren bis Ende Mai ab und zu unterbrechen.

Ob ich noch das eine oder andere MTB-Rennen fahre, entscheide ich dann spontan.

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Sportlerwahl des Jahres 2015 ist entschieden

Gestern Abend war es dann wieder so weit - vor 200 geladenen Gästen wurde bekanntgegeben, wer zum Krefelder Sportler des Jahres gewählt wurde.

 

Da meine Eltern noch auf dem Rückweg von Oslo waren, begleiteten mich meine Freundin Pia, die mir schon letztes Jahr Glück gebracht hatte, und mein Bruder Philipp, der über WhatsApp live nach "draußen" den Fortgang des Abends berichtete. Meine Familie und auch einige ganz treue Fans wollten das Ergebnis schließlich nicht erst aus der Zeitung erfahren.

Das ich unter den besten 10 Sportler sein würde, wusste ich ja spätestens nach der Einladung zum gestrigen Abend - das ausführliche Vorabinterview mit einem Redakteur der WZ ließ mich schon ehr auf einen TOP 5 Platz hoffen. Wo ich aber letztendlich landen würde, blieb bis zuletzt ein Geheimnis.

Nach und nach wurden alle übrigen Athleten aufgerufen und interviewt. Am Ende blieb ich tatsächlich wie im Vorjahr als Letzte über und die Titelverteidigung war perfekt.

 

Vielen, Vielen, Vielen Dank an Euch Alle!!!!!!!

Ihr habt mich wieder wirklich super mit Euren Stimmen unterstützt und mir zum Platz ganz oben auf dem Treppchen verholfen. Dank Euch konnte ich sogar die aktuelle NRW-Sportlerin des Jahres -  Aline Focken -  hinter mir lassen. 

 

Liebe Grüße

Eure Pauline


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Eine gelungene erste Standort-bestimmung heute in Trier!

5km-25km-5km incl. 800 Hm
Das galt es heute beim Cross-Duathlon hinter sich zu bringen.
Das erste Laufen war - nach meinen wenigen Laufkilometern in den letzten Wochen - relativ entspannt und auch die ersten 3 von 4 Radrunden waren auf meinem neuen #‎StevensSonoraSL‬  schnell hinter mich gebracht. Dann war es aber dahin mit meinen Kräften... Den 3. Platz konnte ich dann auf den letzten zwei Laufkilometern auch nicht mehr verteidigen. Schade, aber die Saison ist ja noch lang!

Bis dahin, das Ergebnis von der Wahl zum Sportler des Jahres gibts am 07. März.
Seid gespannt!!

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